Unis verkaufen Links
Linkkauf und Linkverkauf hin und her. Jetzt sind Unis auch dabei.
Link-Commerce ist bekanntlich sehr verbreitet. Von der kleinen, privaten Internetseite, bis hin zu großen Unternehmen sind alle vertreten. Selbst Microsoft soll ich für ein paar Milltionen Dollar etwas gegönnt haben.
Doch geht es zu weit, wenn eigentlich unabhängige Unis noch etwas Geld mit Linkvermietung dazu verdienen?
Vor allem stellt sich bei sowas die Frage, wer eigentlich das Geld bekommt:
- das Geld kommt den Studenten zu gute
- das Geld wandert (schwarz) in die Taschen der IT / des IT-Personals der Uni
Klar, der erste Fall ist im Vergleich zu dem Zweiten sicherlich die bessere Alternative.
Doch bei Beiden stellt sich die Frage, was ist, wenn dieser Linktausch etwa bei google in den Webmastertools gemeldet wird? Da geht’s schwups, schwups und die komplette Uniseite ist aus dem Index; und da gerade Suchmaschinen bei der Suche nach der richtigen Uni unverzichtbar sind, bedeutet dies einen enormen Nachteil - ein Nachteil, der die gesamte Uni belastet und der sich nicht einfach mit der Kündigung der Verantwortlichen kompensieren lässt.
Und jetzt?: Linkverkauf wird - obwohl bekannte Mächte des Webs dies nicht wollen - immer beliebter. Verständlicher Weise. Ob es allerdings weiterhin eine Tendenz in Richtung “Ich will Links; bezahle gerne” gibt, bleibt abzuwarten; man sollte allerdings beachten, dass so ein Linkkauf / Verkauf der Konkurrenz eine willkommene Zielscheibe bietet, Kontrahenten auszuschalten.
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